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Levisticum officinale - Liebstöckel

Levisticum officinale - Liebstöckel

Art. Nr.: CMS13
  • Classis: Magnoliopsida
  • Subclassis: Rosidae
  • Ordo: Apiales
  • Familia: Apiaceae
  • Genus: Levisticum officinale
  • Synonym: Liebstöckel


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schreibt am 28.08.2016:
Der aromatisch duftende Liebstöckel ist eine imposante Erscheinung. Bis zu 200 cm hoch ragt das „Maggikraut“, dessen Blätter ähnlich der bekannten Flüssigwürze riechen. Das frische Kraut schmeckt leicht scharf und süßlich zugleich – eine interessante Kombination für allerlei pikante Gerichte und eine Bereicherung für den Kräutergarten.

Botanik und Verwendung:
Levisticum officinale ist ursprünglich im östlichen Mittelmeerraum beheimatet. Die vielfältig nutzbare Gewürz- und Heilpflanze aus der Familie der Doldenblütengewächse (Apiaceae) wurde über Jahrhunderte in ganz Europa verbreitet und ist eine winterharte Gartenstaude. Zwischen fiedrig eingeschnittenen Blättern von bis zu 70 cm Länge streckt sich ein stabiler Hohlstängel empor, der endständige Doppeldolden von etwa 12 cm Durchmesser trägt. Unscheinbare gelb-grünliche Blüten locken zahlreiche Insekten an. Die Fiederblättchen können ganzjährig geerntet werden und sind klassische Beigaben zu deftigen Eintöpfen oder Fleischgerichten. Intensität und Aroma des Maggikrauts sind im frischen Zustand am stärksten, behalten aber auch in getrockneter Form ihre Würzkraft.

Anzucht und Kultur:
Liebstöckel bevorzugt Keimtemperaturen von etwa 18 - 20 °C. Eine Direktsaat ins Freiland ist ab April möglich, wobei die Keimdauer 10 bis 30 Tage beträgt. Auch der Zeitpunkt der natürlichen Samenreife im August/September eignet sich zur Freiland-Aussaat. Empfehlenswert ist ebenso die Vorkultur an geschützter Stelle; diese kann bereits im März auf der Fensterbank im Haus oder im warmen Gewächshaus erfolgen. Hierzu wird die Saat auf gut angefeuchtetem Anzuchtsubstrat ausgebracht und leicht angedrückt. Levisticum officinale ist ein Lichtkeimer. Die Samen sollten nur leicht oder gar nicht mit Erde bedeckt sein und gleichmäßig feucht gehalten werden. Sobald die Keimlinge kräftig genug sind, können sie in separate Pflanzgefäße mit nährstoffreicher Blumenerde oder ins Freiland umgesetzt werden. Liebstöckel mag sonnige bis halbschattige Standorte, ist pflegeleicht und robust und produziert auch in Topfkultur zuverlässig seine würzigen Blättchen. Zu voller Größe wächst er auf nährstoffreichen, frischen und gelockerten Böden ohne Staunässe heran.
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